Schmuck und seine Geschichte

Schmuck heißt normalerweise alle jene Objekte mit denen sich der Mensch, aus einem kognitiven Instinkt, beschmückt. In diesem Sinne werden alle Objekte der Natur als Schmuckstück betrachtet: zum Beispiel die Blätter, die Blumen, die glänzenden Muscheln, usw., oder alle synthetischen Produkte, die aus egal welchem Material hergestellt werden, wie zum Beispiel Ton usw.

Schmuck

Die primitivischen Völker haben das Vergnügen in diesen Schmuckstücke gefunden. Das selbe bemerken wir auch in den heutigen Völkern. Der Mensch, wegen seiner Neigung zum Schönen, hat schon früh den glänzenden, wertvollen Materialien Aufmerksamkeit gegeben, so dass der Ton mit Bronz gewechselt wurde, und dieser mit dem glänzenden Gold und Glas.

Schon aus den alten Zeiten bis heutzutage ist der Schmuck als jenes Objekt das man für die Beschmückung des menschlichen Körpers verwendet wird bekannt, indem es aus wertvollen Substanzen, Metallen, wertvollen Steine oder Email hegestellt wird. Der Schmuck der aus wertvollen Metallen hergestellt wird, und nicht aus wertvollen Steine, und die nur scheinbar mit diesen ähneln, nennt man falsches Schmuck.

Es gibt manche wilde Völker die sich nicht ankleiden, aber die Schmuckstücke tragen. Die Völker die sich bekleiden, betrachten den Schmuck als ein wichtiger Teil der Bekleidung.

Schmuck Schmuck

Wenn man die Existenz des Schmuckes sowohl in den alten Sinne als auch in dem neuen im Betracht zieht, stellt man fest dass der Schmuck ein wichtiger Teil der Geschichte der Menschenentwicklung darstellt, genau wie die anderen Gebrauchsgegenstände, indem es die Lebenweise, die Traditionen und die Denkweise bestimmter Völker und Epochen ausdrückt.

Der Mensch beschmückt sich selbst. In dieser Weise depckt der Schmuckstück den Menschen und die tiefe Seele dessen aus. Entlang der Zeit können wie bemerken dass der Mensch versucht hat, vorhandene Objekte die man in verschiedene Zwecke benutzt, zu verwenden, aber kein Tätigkeitsbereich war so raffiniert wie die Herstellung von Schmuckstücken. Das Geschirr zum Beispiel ist vielfältig, aber die Vielfallt dessen ist weit entfernt von der des Schmuckes.

Eine wichtige Eigenschaft ist die Tatsache dass der Mensch kein Körperteil vernachlassigen kann. Kopfschmuck: Tiara, Gürtel, Kronen, verschiedene Formen der Haarnadel, Kamm ,feine Halsketten, verschiedene Blumen, Ohrringe, Collier, Medaillon, der Kreuz, das Herz Perlenketten usw. Der Halsschmuck oder Brustschmuck: die Brosche, die Klamme usw. Der Talienschmuck: verschiedene Ketten und Gürtel, Schnallen, Knöpfe, Uhren, parfümiertes Glas, Taschen usw. Armschmuck: Armband, feine Ketten und verschiedene kleine Schmuckstücke. Fingerschmuck; Der Ring, dessen Vielfallt unendlich ist.

Waffen: Helm, Rüstungen, Schilde, Schwert, usw, die als Männerschmuck betrachtet werden.

Die Form des Schmuckes hängt von dem Zweck dessen ab. Der Zweck der meisten Schmuckstücke ist die Beschmückung eines Körperteils: Kopf, Hals, Arm, Finger, Bein und Talie. Wegen dieses Zweckes ist der meiste Schmuck rund. Andere Formen: Nadelform und Schnallenform. Der einfachste und meist benützte dekorative Objekt ist der Knopf, sowie die Formen die aus der Drehung des metallischen Drahtes entstehen. Hier kann man Formen aus der Natur, Pflanzen und Tier-Miniaturen hinzufügen.
Ausdrucksmitteln der bunten Effekte sind das Email und die wertvollen Steine. Die Französen unterscheiden zwischen den dekorativen Schmuckstücken mit Email und die mit wertvollen Steine, während die ersten „ Bijouterie” und die zweiten „ Joaillerie” heißen.

Bei den uralten Völkern hatte der Schmuck auch eine symbolische Bedeutung. So kommet es dass bei den Ägypter, die wichtigsten Elemente der dekorativen Schmuckstücken mit Email, außer der Lotusblume, Formen wie Schlange, Uräusschlange, Habicht, Adler und Käfer waren. Auf den Wänder der ägyptischen Gräber, tragen diese Figuren goldene Schmuckstücke. Verschiedene Inschriften beweisen dass die wertvollen Steine, von den Ägypter, von Südarabien exportiert worden. Der Schmuck der in dem Grab von der Königin Aah-Hotep und der Mutter von Amosis entdeckt worden ist, beweist dass der Schmuck die Perfektion der Form und Bearbeitung, vor 5000 Jahren in Ägypten, erreicht hat.

Der wichtigste Teil der Schmuckstücke der Phönizier und Etrusker ist die Goldkette, symbolischen Tiere wie: der Löwe, die Schlange usw. erscheinen auch, aber nicht so oft. Sie ähneln den Schmuckstücken die auf den Reliefdekorationen der Assyrien dargestellt sind. Auf diesen Ornamenten sind der Saum der Kleider, der Gürtel und die Schnalle aus verschiedene Rosen hergestellt, während der wichtigste Teil der Tiara die Rose ist. Die Rose ist immer aus kleine Perlen gemacht. Die Schmuckstücke der Griechen jener Zeit kennen wir wegen der ausgegrabenen Objekte die von Schliemann in Hisarlik und besonders in Mykanae ausgegraben wurden, indem diese Objekte die asiatische Kultur kennenlernen. Das griechische Schmuckstück bezieht sich auch auf einige ägyptische Elemente. Während der allgemeinen Entwicklung der Kunst, hat der Schmuck eine besondere Form erhalten, sogar ohne den Effekt der Farbe, indem der Schmuck nur in der Schönheit der Form bewundert werden kann.

Die Römer haben das Gold von den Etrusker und von den Griechen vererbt. Später wurden auch andere Elemente hinzugefügt, und es wurden wegen des grandiösen Stils auch andere wertvolle Steine hinzgefügt. In dieser Richtung entwickelte sich der Schmuck in Byzanz , wo das Email, neben den wertvollen Steine, eine wichtige Rolle als farbiges Dekorativteil gespielt hat, sogar wichtiger als die wertvollen Steine selbst. In Byzanz standen, neben den Formen der Natur, auch die geometrischen Formen im Vordergrund. So entstand die so genannte Filigran.

Währen dem Zeitalter der römischen Kunst, hat das Email die wertvollen Steine ersetzt.Während der Spitzbogen-Stil Kunst, hat sich der Schmuck verändert, indem es die Form der Spitzarchitektur annahm. Die Renaissance Schmuckstücke sind zu den klassischen Formen zurückgekehrt. Sie wurden teilweise auch aus den architektonischen Elemente hergestellt, und durch die Übernahme mehrerer Elemente aus den Orient, haben sie ein bis dann noch nicht bekannte Reichtum erreicht.

Der Schmuck aus dem Barock Zeitalter lässt freien Weg für die architektonischen Formen und schätzt die wertvollen Steine, weil es pompös aber auch schwer ist.

Die Rokoko Schmuckstücke charakterisieren sich durch komplizierte Ornamente, ins besondere Blumen und Blätter. Am Anfang des Jahrhunderts hatte der Schmuck eine klassische Form, aber dann entwickelt es sich immer schwehrer und monoton. Mitte des Jahrhunderts ist es mit der Stillosigkeit ersetzt worden. Heutzutage charakterisiert man der Schmuck durch Unsicherheit: genau wie andere Seiten der Kunst.