Silber

Die Bezeichnung des Silbers auf lateinisch ist: Argentum
Von allen Metallen ist Silber der beste elektrischer Leiter und Wärmeleiter.

Es ist ein bekanntes Metall, dass seit uralten Zeiten verwendet wird.
Reines Silber ist das weißeste der Metalle und hat einen starken Schein. Gerade wegen seiner Schönheit wird es für die Herstellung von Juwellieren und Münzen verwendet. Es wird auch für die Verwendung von Spiegeln verwendet, dank seiner vorhandenen Abspiegelungsfähigkeit. Es reagiert prompt bei außeren Einflüssen. Es kann sehr gut ausgedehnt werden, so dass man aus einem Gramm Silber 1800 m Draht erhält. Die Härte jenes befindet sich zwischen jener des Kupfers und Goldes. Der Schmelzpunkt befindet sich bei 1000 Grad Celsius, so dass es ein sehr guter elektrischer Leiter und auch Wärmeleiter ist. Ähnlich des Kupfers im geschmolzenen Zustand, wird es Gase in die Luft befreien und gleichzeitig mit der Abkühlüng wird die gelöste Luft das versteifte Metall durchbohren.

In der Antike, wurde es am häufigsten in der Region von Kleinasien, Griechenland, heutigem Spanien, und später heutigem Transsilvanien (Dakien) ausgewertet.
Bis in dem 16. Jahrhundert war Silber ein Zehntel von Gold wert, aber ab dem Moment in dem eine sehr große Menge von Silber in Zirkulation kam, eine Menge die hauptsächlich von Süd- und Zentralamerika stammte, begann sein Wert zu sinken, so dass ungefähr im Jahre 1800 die Wertbeziehung bei 1:15 stand. Anfangend mit 1850, seit wann eine höhere Silberproduktion in den Vereinigten Staaten anfing – dank der Verbersserung der Auswertungstechnik, ist diese Wertbeziehung noch dramatischer gesunken, so dass es bis auf das Verhältnis von 1/40 gelungen ist. Die Nachwirkung dieser Tatsache war das in Europa manche Bergwerke, die für Hunderte von Jahren in Europa tätig waren, geschlossen wurden.

Silber kann häufig in natürlichem Zustand gefunden werden, aber sehr selten wird es in reiner Form in einer größeren Menge gefunden,
obwohl es schon in größeren Klumpen in den deutschen Gebirgen und Norwegen, bei Kongsberg entdeckt wurde. Uns sind mehrere Typen von Silbererz bekannt, von denen der wichtigste der Argentit ist, der 87% Silber enthält, besonders in Mexiko zu finden, ausgewertet in Nevada; der Pyrargit, der hauptsächlich in den Vereinigten Staaten zu finden ist.

Die größte Menge von Silber wird von dem Material, das man aus Galenit erhält, produziert, ein Typ das 1% Silber beinhaltet.
Silber wird im größten Teil, sowohl in der Gegenwart, als auch in vergangenen Zeiten, durch derselben Prozedur erhalten. Die Grundlage bleibt dieselbe. Die Entwicklung der Technik wird nur in dem Leistungswachstum sichtbar. In der Antike war ausschließlich die „trockene“ Prozedur bekannt und sogar heute ist diese Erlangungsprozedur die meist verbreitete Technik. Sie besteht aus der Prozedur, durch welche die Silbererze mit Bleiinhalt auf Blei reduziert werden oder – falls diese kein Blei enthalten, Bleierz zugefügt wird. Das geschmolzene Blei wird das Silber auflösen. Falls es langsam zu abkühlen gelassen wird, wird sich dann erstens der reine Kupfer verhärten. Das verhärtete Kupfer wird langsam durch eine physischen Prozedur entfernt, so dass eine Legierung, das reich in Silber ist, zurückbleibt, die sich viel leichter schmelzen lässt. Nachdem oxidiert das Kupfer. Durch eine Entfernung des Teers, wird reines Silber erhalten.

Mit Anfang ab dem 16. Jahrhundert wird die Vermischungsprozedur verwendet.
Diese Prozedur besteht in der Vermischung des Silbers mit Merkur. Der Merkur wird das Silber befreien. Nachdem, durch Destillation des Merkurs, erhält man das reine Silber.

Neulich gewinnt die Prozedur von elektrolytischer Raffinierung an Bedeutung, besonders dort wo, dank der hydroelektrischen Anlagen, der Strom günstiger ist.

Die Luft beeinflusst das Metall nicht, aber ein bekannter Nachteil des Silbers ist seine Eigenschaft schwarz in Reaktion mit schwefelhaltigen Gas zu werden.

Diese Eigenschaft kann durch den Beisatz von Schwefel, der die Verschwärzung verhindert, optimiert werden; für dieses Ziel ist die meist empfohlene Methode die Vermischung mit Palladium, von welchem eine Quantität von 2-5% schon ausreichend ist. Für die Verbesserung der Silberqualität, außer dem Palladium, wären auch Mn, Zn, Cd, Sn, Sb, Al und Mg empfohlen; die Verwendung dieses Typs von Metallenlegierungen, die auch Silber enthalten sind aber von den Regelungen betreffs der Metallnutzes begrenzt. In feinem Pulverzustand sind diese schwarz.

Außer für Schmuck, wird Silber auch in der Elektronikindustrie gebraucht.
Im kolloidalen Zustand, wird es in pharmazeutischem Bereich verwendet. Die Legierungen jenes werden in der Foto-Erstellungsindustrie und im Gesundheitsbereich verwendet. Die meist bekannte Legierung ist das Silbernitrat.

Sterlingsilber

Dieses ist das 925 Silber, das einen Anteil von 92,5% Silber enthält (üblicherweise in Legierung mit Palladium und Kupfer).
Es hat eine mehr raffinierte Bearbeitungsqualität als synthetisches Silber und infolge der Eigenschaft der Legierungsmaterialien wird dieses mehr resistent als Schwefel sein.
Dieser Silberinhaltrezeptur ist die meist verbreitete und allgemein bekannteste.

(Selbstverständlich, außer diesen gibt es Legierungen mit einem niedrigeren Silberinhalt: 900 = mit einem Anteil von 90% Silber; 835, das ein Inhalt von 83,5% vermerkt; 800, mit einem Gegenwert von 80% Silber, aber jene – wegen ihrem niedrigeren Anteil – werden nicht als Sterlingsilber betrachtet).

Reinigung des Silberschmucks

  • mit einem speziellen Reinigungstuch
  • mit einem speziellen Reinigungsmittel (Achtung! In dem Fall von Türkis oder Perlen, darf man dies nicht anwenden!)
  • Falls die oben erwähnten nicht vorhanden sind, kann man auch Zahnpaste und Zahnbürste verwenden (der Fluorinhalt der Paste wird die schwarzen Pflecken entfernen). Danach soll man die Oberfläche mit einem weichen, trockenen Tuch abwischen.

Was müsssen Sie beachten?

  • Silber nicht tragen, falls man in Thermalwasser badet, weil eine Schwefeloberfläche auf dem Schmuck erscheinen wird, die schwarz ist.
  • Silber vor dem Kontakt mit chemischen Putzmitteln schützen – auch wenn nicht alle schädlich sind, ist es besser, dass Sie einen Schaden vorhüten. Der Kontakt mit jedwelchem Mittel, das Säuren enthält ist nicht empfohlen (weder Säure, noch Salzwasser).
  • Es soll in einem trockenen Ort behalten werden, falls möglich.
  • In dem Fall des älteren Schmucks ist die Reinigung und das Schleifen jener nicht empfohlen, weil das verälterte Aussehen abgenutzt oder beschädigt werden kann! Wenn es nicht nötig ist, sollte man dieses während dem Baden nicht tragen.

Die Wichtigkeit von Silber für die Gesundheit

Silber hat keine natürliche Rolle für den Körper, aber...

  • hat eine Desinfizierungs- und Bakterienbeseitigungsrolle, ohne dass es einen schädlichen Einfluss gegenüber den komplexeren Lebensformen hat.
  • Hippokrates schrieb dass Silber eine Heilungseigenschaft hat und dass es vor Krankheiten hütet.
  • Die Materialien, die Silber beinhalten, beschleunigen die Heilung von Wunden, die durch Verbrennung erfolgt sind.
  • Zusätzlich, hilft es bei Heilung der Knochen.
  • In Betracht haltend dass es durch Aktion von Säuren schwarz wird (in dem Fall dass man Silberschmuck trägt), können wir bemerken dass die Aktion der Körperflüssigkeiten, z.B. des Säureninhaltes von Schweiß, zum schnellen Erscheinen von schwarzen Beschmutzungen führt.